Die Einführung des neuen Gesetzes soll die institutionellen Voraussetzungen im Tourismusbereich verbessern, mit dem Ziel das immense Potenzial des Landes besser zu entfalten und Chile in den nächsten Jahren in ein Reiseziel von Weltklasse-Niveau verwandeln. Das Gesetz wurde bereits am 4. Februar noch von der damaligen Präsidentin Michelle Bachelet unterzeichnet.
Das Gesetz sieht unter anderem die Einführung eines Qualitätssiegels vor, mit wirksamen Kontrollmechanismen und einem effizient gestalteten Beschwerdemanagement. Die Zertifizierung ist freiwillig, außer für Angebote mit Übernachtungsmöglichkeiten und Angebote im Adventurebereich. Die Überwachung und Einhaltung der Normen werden durch das Nationale Amt für Tourismus SERNATUR sichergestellt. Mit diesen Maßnahmen sollen auf der einen Seite die Rechte des Touristen gestärkt werden, auf der anderen Seite soll aber auch das Angebot besser strukturiert werden.
Die Vereinigung der Chilenischen Tourismusunternehmer (Achet) teilt die Visionen des neuen Gesetzes, und hofft, dass es eine Initialzündung für die Entwicklung eines nachhaltigen Tourismus wird. Die Wettbewerbsfähigkeit gegenüber anderen Destinationen in der Region soll gestärkt und ausgebaut werden.
