Wichtige erste Informationen für unsere Kunden
Sicher haben Sie auch aus der Presse / Internet schon Informationen erhalten, dass in der Nacht zum Samstag um ca. 3:30 Uhr Ortszeit ein dramatisches Erdbeben Chile erschüttert hat.
Mit einer Stärke von 8,8 ist es weltweit eines der schwersten seit einem Jahrhundert. Das Epizentrum lag etwa 325 Kilometer südwestlich von Santiago im Pazifik. Dem Beben folgte eine Flutwelle, die in chilenischen Küstenstädten für weiteren Schrecken sorgte.
Besonders stark betroffen sind die südlichen Regionen Maule und Bío Bío mit der zweitgrößten Stadt Chiles Concepcion. Aktuell wird von über 700 Opfern gesprochen, allerdings sind in den Gegenden um Concepcion noch weitaus mehr Opfer zu erwarten, da es noch keinen Überblick in abgelegenere Regionen gibt. Etwa zwei Millionen Menschen seien von dem Erdbeben und nachfolgender Flutwelle betroffen. Schätzungsweise eine halbe Million Häuser sind beschädigt.
Der Ausnahmezustand wurde über einige Regionen verhängt. Er soll zunächst für 30 Tage gelten, die öffentliche Ordnung garantieren und schnellere Hilfslieferungen ermöglichen. Zusätzlich entsandte die Regierung 10.000 Soldaten. Die USA, die EU sowie mehrere andere Länder und internationale Organisationen, wie die Weltbank und der Internationale Währungsfonds, sagten Unterstützung zu und bereiten sich auf einen umfangreichen Hilfseinsatz vor.
Santiago ist fast nicht betroffen, aber auch hier war in einigen Stadtteilen Strom und Wasser ausgefallen. Mittlerweile funktioniert die Telekommunikation wieder, wobei die internationalen Leitungen stark überlastet sind. Die touristisch bedeutsamen Regionen in Nordchile, Patagonien und auch das Seengebiet um Puerto Montt sind vom Erdbeben verschont worden.
Auf dem beschädigten Flughafen von Santiago de Chile landeten am Sonntag einige wenige Flugzeuge mit Ausnahmegenehmigungen. Ein Sprecher erklärte, vor Dienstag könne nicht mit einer offiziellen Wiedereröffnung des Airports gerechnet werden. In ganz Chile gibt es zur Zeit keinen Flugverkehr, auch nicht zwischen den Flughäfen in den Regionen. Sobald sich die Flugsituation entspannt hat, werden wir wieder alle Reisen wie gewohnt durchführen können, da die touristische Infrastruktur Chiles fast nicht betroffen ist.
Die Mitarbeiter von travelArt und deren Familien sind glücklicherweise nicht von Schäden betroffen. Auch sind unsere Büros in Santiago, Puerto Varas und Punta Arenas unbeschädigt.
Seit heute morgen sind alle unsere Büros mit Reservierungssystem und Internet voll funktionsfähig und wir arbeiten intensiv daran, für jeden unserer Kunden die beste Lösung zu finden.
travelArt wird Sie über Neuigkeiten informieren und ganz speziell unsere Kunden kontaktieren, die aktuell Reisende in den verschiedenen Regionen Chiles haben.
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