Sernatur (Servicio Nacional de Turismo) stellt nun weitere lohnenswerte Ziele abseits der klassischen Wanderrouten im Torres del Paine Nationalpark vor. Im idyllischen Dorf Villa Turística Río Serrano stehen vier verschiedene Übernachtungsmöglichkeiten zur Verfügung, die alle geöffnet sind und vollständig funktionstüchtig sind: Hotel Cabañas del Paine, Hotel Río Serrano, Hostería Lago Tyndall und Hostería Lago del Toro, sowie der Campingplatz Serrano. Villa Turística Río Serrano ist bekannt für die dort angebotenen Kayakausflüge, Bootstouren oder als Startpunkt für Wanderrundwege. Von hier sind Bootstouren zu den Gletschern Tyndall und El Geyke (außerhalb des Torres del Paine Nationalparks) möglich sowie Ausflüge bis zum Fjord Última Esperanza wo Sie die Gletscher Serrano und Balmaceda sehen können. Diese sind eine interessante und lohnenswerte Alternative für die Navegacion Grey.
Seit der Wiedereröffnung des Torres del Paine Nationalparks kamen täglich durchschnittlich 527 Besucher in den Park, was etwa der Hälfte der normalerweise im Januar verzeichneten Besucher entspricht. Die Forstbehörde Conaf (Corporación Nacional Forestal de Chile) bestätigte, dass die Löscharbeiten weiterhin andauern und die Situation kontinuierlich im Hinblick auf eine mögliche Wiedereröffnung der bisher noch geschlossenen Parkteile analysiert wird. Die Anzahl der Parkwächter wurde erhöht und freiwillige Gästeführer, die die Besucher am Parkeingang über die geltenden Sicherheitsvorkehrungen informieren, helfen aus.
Jorge Vera, Präsident der Tourismuskammer Ultima Esperanza informierte, dass aktuell noch drei Hotels im Park geschlossen sind: das Hotel Explora, das Refugio Paine Grande und das Refugio Grey. Zusätzlich sind noch das Hotel Lago Grey und das Hotel Pehoe geschlossen. „Mit Schließung des Parks kam es zu einem Nachfrageeinbruch von 90%. Heute, mit der Wiedereröffnung, denken wir, dass wir zwischen 50% und 60% aufholen können“, erklärte Vera am vergangenen Mittwoch. Nichtsdestotrotz bedeutet nach Schätzungen von Vera bereits ein Nachfrageinbruch von 50% eine Summe von US$ 25 Millionen Verlust pro Saison.
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Stand 12.01.2012




