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valle de la luna
Das Valle de la Luna (Mondtal) ist eines der bekanntesten
Ausfl ugsziele zwischen Calama und San Pedro. Dieser Aus-
fl ug in die raue Schönheit der Atacamawüste beginnt mit
der Abenddämmerung. Seltsame Salz- und Felsformationen
inmitten vegetationsloser Sandlandschaft und der Vulkan Li-
stadtrundgang san pedro cancabur im Hintergrund verleihen dem Tal tatsächlich das
Aussehen einer Mondlandschaft. Nach einer Führung vorbei
Beginn dieser rund zweieinhalbstündigen Tour ist im Ortskern an bizarren Stein- und Salzformation-en erklimmen Sie einen
von San Pedro. Zuerst besuchen Sie das Museum Padre Le Aussichtspunkt auf einer riesigen Sanddüne, von wo aus
Paige. Hier wird eine eindrucksvolle archäologische Samm- man eine atemberaubende Sicht auf das Tal und den Vulkan
lung gezeigt, anhand derer die Geschichte der Atacama- Licancabur hat. Zum Abschluss der Tour geht es vorbei an
Menschen, die Eroberung der Atacama durch die Inkas und der bizarren Felsformation „Tres Marías“ zum Aussichtspunkt
später durch die Spanier veranschaulicht werden. „Piedra del Coyote“ („Kojotenstein“). Von hier überblicken
Sie die Karischlucht und weite Teile der Wüste, bis hin zum
Anschließend besichtigen Sie die weiße Pfarrkirche des Dor-
Salar de Atacama. Die untergehende Sonne taucht die Land-
fes aus dem Jahr 1641. Besonders interessant ist hier das
Dach aus Kaktusholz. Die Kirche ist das Wahrzeichen von San schaft fast minütlich in ein neues Licht und bietet so ein fas-
Pedro und grenzt direkt an die schöne Plaza de Armas mit zinierendes Farbenspiel.Nach Sonnenuntergang Rückfahrt
nach San Pedro.
ihren mehrere hundert Jahre alten Paprikabäumen. Nach ei-
nem Bummel über die Plaza zeigt Ihnen Ihr Reiseleiter den INFO: Dieser Ausfl ug kann auch mit einem Besuch im Valle
Handwerkermarkt. de la Muerte (Tal des Todes) kombiniert werden: Dieses Tal
war zu Urzeiten ein See, was man heute noch an den hori-
INFO: Montags sind die Museen in Chile geschlossen. zontalen Sedimentschichten seiner Felswände gut erkennen
kann. Wind und vor Jahrmillionen auch Regen haben hier die
erstaunlichsten Formen und Figuren entstehen lassen.

